Das Tao geht davon aus, das der Mann durch das Ejakulieren viel Kraft und
Energie verliert, bei täglichem oder oft sogar mehrmaligem ejakulieren am
Tag und das über einen langen Zeitraum hinweg tritt häufig das Phänomen der
Impotenz auf.
Viele Menschen sind der Ansicht, daß der Sex sich im Laufe eines Lebens
einfach "abnutzt" und seinen Reiz verliert. Aber mal ganz ehrlich, sind sie
wirklich der Meinung, Streicheleinheiten, Körperberührungen und andere Dinge
von denen jeder weiß, daß sie sich gut anfühlen und Lust machen - können
solche Dinge jemals aus der Mode kommen.
Wenn die Erektion sich nicht mehr einstellen will, liegt es nicht daran, daß
es im Laufe des Lebens zu viele erotische Erlebnisse gab, sonder daß Mann zu
häufig und unkontrolliert ejakuliert hat und vielleicht sogar teilweise den
Samenerguß erzwungen hat.
Wer im Tao der Liebe nachschlägt, findet die vier Schriftzeichen "tho",
"zer", "chan", "zoo". Tho bedeutet schlaff, weich, schwach. Zer bedeutet
hinein, eintreten. Chan bedeutet stark, steif. Und zoo bedeutet
zurückziehen, verlassen. Wenn man diese vier Zeichen zusammen ließt,
bedeutet das: "schlaff hinein und steif heraus". Das mag für uns ersteinmal
etwas befremdlich klingen, ist aber im Prinzip das "Hauptgeheimnis" für ein
uneingeschränktes Liebesleben. Das Prinzip des "weichen Eindringens",
verbunden mit der Kontrolle des Samenergusses ist verkürzt die Idee des Tao.
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