Konzentration und Meditation
Tantra bietet mehrer Möglichkeiten, um einen ausgeglichenen Geisteszustand zu erreichen. Eine Möglichkeit besteht darin sich zu Konzentrieren. Was hier sehr banal klingt ist für viele sehr schwer. Wir Leben in einer schnelllebigen Zeit, in der sich kaum noch jemand Zeit nimmt für innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Um diesen Zustand zu erreichen bietet Tantra mehrere Meditationen an, die direkt auf das Gehirn einwirken, und zwar wird die linke,die analytische Hirnhälfte beruhigt und die rechte, die intuitive Hälfte aktiviert.
Ein weiterer Weg zur Beruhigung des Geistes sind verschiedene Atemtechniken, die dabei helfen, einen meditativen Zustand zu erreichen. Für Tantriker ist die Atemtechnik eine der wichtigsten Methoden, zwischenmenschliche Harmonie herzustellen.
Wer beim Sex hauptsächlich die linke Gehirnhälfte aktiviert hat, der verschliesst sich einem Großteil des ekstatischen Potentials, das die tantrische Liebe zu bieten hat.
Fortgeschrittene Tantriker bedienen sich noch zwei weiterer Methoden, um ihre Meditation zu vertiefen. Dabei arbeiten sie mit Yantras und mit Mantras. Beides sind Mittel oder Werkzeuge, um die Chakren zu wecken, zu reinigen und zu aktivieren. Zu Beginn ihres Tantrastudiums können sie diese Techniken ohne weiteres entbehren, doch je weiter sie fortschreiten, desto wichtiger werden sie, denn sie bringen Vielfalt und Tiefe in ihre Konzentrationsübungen. Das tantrische Yoga ist ein Schlüssel für die erfolgreiche Gestaltung eines bewußten Liebeslebens, da es sich eher mit dem Paar als mit dem einzelnen Individuum befaßt. Auf den Anderen und auf das Wir und auf das Ich Rücksicht zu nehmen, darin liegt der Schlüssel zu jener leidenschaftlichen und entwicklungsfähigen, vielleicht sogar revolutionären Beziehung, die uns Tantra bietet.
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