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| Vagina
Weibliches Geschlechtsteil, Scheide. Aus Haut und Bindegewebe -oder
Muskelfasern bestehende Gleithülle/Kanal.
Man unterscheidet äussere und innere Geschlechtsorgane . Unter den äusseren
Geschlechtsorganen versteht man die Vulva mit ihren verschiedenen Teilen,
wie grossen und kleinen Schamlippen, den Vestibulardrüsen, sowie dem Kitzler
(Klitoris) und dem Venushügel (mons pubis).
Zu den inneren Geschlechtsorganen, die alle im kleinen Becken liegen, zählt
man die Scheide, die Gebärmutter, die beiden Eileiter und die beiden
Eierstöcke.
Die Vagina verbindet das äussere weibliche Genitale mit dem Uterus. Sie ist
der Ort des Geschlechtsverkehrs (= Kohabitationsorgan) und gleichzeitig
Endabschnitt des Gebärmutterkanals.
Die Scheide ist ein ca. 7-12 cm langer Schlauch, der am Scheideneingang
(Introitus vaginae) beginnt. Die Scheide reicht bis zum Muttermund (Porto
vaginalis uteri) und bildet so das Scheidengewölbe. Da die Scheide nach vorn
gekrümmt verläuft, ist das hintere Scheidengewölbe stärker ausgeprägt als
das vordere. Beim Geschlechtsverkehr wird die Samenflüssigkeit am äusseren
Muttermund abgelagert. Es wird angenommen, dass dieses hintere
Scheidengewölbe und der Gebärmutterhalskanal eine Rolle als Samenreservoir
spielen.
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| Vaginismus
Es gibt das Phänomen, das Frauen Angst vor dem Eindringen des männlichen Gliedes haben und auch nur bei dem Gedanken daran schon verkrampfen. Liegt Vaginalismus vor ist ein Geschlechtsverkehr bzw. eine Penetration nicht möglich oder nur mit grossen Schmerzen verbunden.
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| Verbalerotik
Verbalerotiker werden durch das Thematisieren von Sexualpraktiken und durch sehr offene Gespräche darüber, fast schon auf derber, obszöner Ebene, erregt und befriedigt. Aber auch in einer Beziehung ist Verbalerotik von grosser Wichtigkeit. Einfühlsames und intimes Formulieren von sexuellen Wünschen und Phantasien kann neuen Schwung in das Sexualleben bringen und auch ein sehr erregendes Vorspiel sein. Zusätzlich kann es auch sexuell stimulieren Verbalerotik während des Geschlechtsverkehrs einzusetzen.
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| Vibrator
Vibratoren bzw. vibrierende Massagegeräte werden heutzutage bei vielen Liebesspielen eingesetzt. Sie bringen sogar Frauen, die schwer zum Orgasmus kommen können, zum sexuellen Höhepunkt. Sie sind besonders gut zur Masturbation und auch als zusätzliches stimulierendes Spielzeug beim Vorspiel oder während des Sexualaktes an sich geeignet. Am häufigsten werden Massagestäbe benutzt, die dem männlichen Penis nachgebildet sind. Hauptexportland von Vibratoren sind China und Japan und deshalb kann man sie recht günstig überall erwerben. Vibratoren gibt es in zahlreichen Ausführungen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Form, Farbe, Grösse, variablen regulierbaren Vibrationsstufen und Vibrationsstärke. Es gibt auch Doppelvibratoren für Paare oder Gruppensex, spezielle Anfertigungen für den Analbereich, Massagestäbe, die mit Wasser oder heisser Milch zu füllen sind um den Ejakulationseffekt zu simulieren, spezielle Formen zum Erregen des G-Punktes und zahlreiche Varianten mehr. |
| Vorhaut
Bei der Vorhaut, auch Präputium genannt, handelt es sich um das Hautstück, welche an der Eichel des männlichen Gliedes anliegt. Sie schützt die sensible Spitze des Penis und kann zur hygienischen Reinigung zurückgeschoben werden. Kann man die Vorhaut nicht zurückziehen oder ist dies nur mit Schmerzen möglich, spricht man von einer Phimose oder Paraphimose. Diese Anomalie muss vom Arzt korrigiert werden. Das geschieht meist vor der Pubertät. Durch Vor- und Zurückziehen der Vorhaut beim Masturbieren oder auch beim Vorspiel wird die Eichel extrem sexuell stimuliert und führt zur grössten Erregung beim Mann. Das Beschneiden des Penis, einhergehend mit der Entfernung des Präputiums, ist bei vielen Naturvölkern üblich, wird aber vorwiegend aus religiösen Hintergründen als aus hygienischen Gründen vorgenommen. Diese Beschneidung führt zur Reizminderung der sensiblen Penisspitze.
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| Voyeurismus
Voyeure werden durch das unbemerkte Beobachten anderer Personen oder Paare sexuell stimuliert. Oft lauert ein Spanner vor dem Haus auf und starrt durch das Fenster. Beim Voyeurismus handelt es sich um eine Abnormalität, da diese Menschen nur so in der Lage sind, sich sexuell zu befriedigen.
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