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Anne Louis Girodet de Roussy-Trioson

Portrait einer jungen FrauAnne Louis Girodet de Roussy wird am 5. Januar 1767 in Montargis geboren und schon als Knabe nach Paris in die Obhut des Dr. Trioson übergeben, um ihm eine gute Schulausbildung zu bieten. Als sein Vater stirbt, adoptiert ihn Trioson und ermöglicht ihm, da er talentiert für die Malerei schien, mit 17 Jahren die Ecole des Beaux-Arts zu besuchen. Dort erhält er Unterricht von Jaques- Louis David, einem der renommiertesten Historienmaler des Klassizismus. Girodet-Trioson gehört zu dessen begabtesten Schülern und so verwundert es nicht, dass er 1789 für sein Werk "Joseph, von seinen Brüdern wiedererkannt", welches er im Pariser Salon ausgestellt hat, den Prix de Rome erhält.
Der Preis beinhaltet ein Stipendium des Königs für den Besuch der Academie de France a Rome, die im Palais Mancini untergebracht ist.
Er kehrt Paris im Mai 1790 und somit den Wirren der jungen Französische n Revolution den Rücken und verbleibt die nächsten fünf Jahre in Italien. Er macht die Bekanntschaft mit Charles Percier und Pierre- Francois-Leonard Fontaine, beides Architekten, die für seine Karriere förderlich sind.

Seine Gemälde „Der schlafende Endymion" (1791) und "Hippokrates, die Geschenke des persischen Königs zurückweisend" (1793) entstehen.
Am 13. Januar 1793 wird die Villa Medici, in der die Stipendiaten wohnen, von einer Gruppe, über die Vorkommnisse während der Französischen Revolution aufgebrachten Menschen, ausgeplündert.



Girodet flüchtet mit seinem Freund Jean Pierre-Pequignot nach Neapel, wo er von einer schweren Syphillis heimgesucht wird.
Zwei Jahre später geht er zurück nach Paris, richtet sich ein Atelier ein und unterrichtet unter anderen Achille Deveria und Marie-Denise- Villers.


Er porträtiert zahlreiche Adelige und illustriert viele Bücher aus der Antike. Sein Bild "Atlas Begräbnis", inspiriert durch die Novelle „Atala" von Francois-Rene de Chateaubriand aus dem Jahre 1810, bezeichnet Girodet-Trioson selbst als sein bedeutenstes Gemälde.


1810 erhält er anlässlich der Jubiläumsausstellung des Pariser Salons die Goldmedaille für sein Werk „Die Sinnflut".
Mit 57 Jahren verstirbt Girodet-Trioson und wird auf dem Friedhof Pere Lachaise in Paris beerdigt.

 

Mit einer Rede von Quatremère de Quincy nimmt die Academie royale des Beaux-Arts von ihm Abschied.

Raffael: Drei Grazien Baglioni-Altar, Szene: Kreuzabnahme

 




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