Die maßgeblich aus dem Realismus hervorgegangene Stilepoche des Impressionismus stellt nicht mehr die Formen in den Vordergrund des bildnerischen Schaffens, sondern die Farben. Ausgehend von Frankreich in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts, kam die Art der Malerei im Rest der Welt erst um die Jahrhundertwende zum Tragen.
Der Naturalismus der realistischen Künstler wurde völlig abgelehnt und gipfelte in der symbolhaften Darstellung von Objekten. Die strukturierten Komplementärfarben einer Impression gingen ineinander über, und das Licht der Umgebung in allen seinen Facetten wurde in das Kunstwerk einbezogen.
Der Symbolismus findet seinen Ausdruck auch in der impressionistischen Literatur wie beispielsweise die Aufzeichnungen Rilkes bezeugen.
Bei den Bildern dieser Epoche handelt es sich um Momentaufnahmen, die keinem Hinterfragen bedürfen. Diese Impressionen zeigen Menschen in allen Lebensbereichen, die zahlreichen Aktmalereien zeugen davon. Die dargestellten erotischen Szenen wirken nicht aufgesetzt, sondern spielerisch und gleichzeitig pikant.
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