Sex & Erotik im Barock / Rokoko









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Der Barock (1600-1770), kunsthistorisch zwischen Renaissance und Klassizismus angesiedelt, war vor allem in der Malerei durch Genre- und Landschaftsbilder charakterisiert. In Anlehnung an die Hochrenaissance wurden diese Abbildungen bis ins Theatralische übersteigert. Erotik und deren bildnerische Darstellung erfolgte nicht mehr möglichst natürlich, sondern in erster Linie mit Betonung ästhetischer Komponenten. Das Spiel von Licht und Schatten, der Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven, die Lebendigkeit und die besondere Ausdrucksstärke kontrastreicher Farben kennzeichneten diese Kunstepoche.



Im Rokoko kumulierte diese Freizügigkeit, in der primären Auseinandersetzung der Künstler mit den Themenkreisen von galanter Liebeswerbung, Verführung bis hin zu Frivolem, mit voyeuristischem Charakter.
Körperliche Liebe und Erotik wurden literarisch in besonders kitschiger und schwülstiger Form verarbeitet. Empfindsamkeit und Gefühl standen auch hier für die wieder entdeckte Sinnlichkeit und deren Spielarten.
Die Bauten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in Versailles symbolisieren die Prunk- und Verschwendungssucht dieser Jahre noch heute.



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